Neuburg: Weitere Güter
Nach den neueren Quellen [1] können weitere Güter als neuburgisch ausgewiesen werden. Diese sind teilweise als Bestandteile der großen Höfe zu verstehen, teilweise kann es sich um diejenigen Stücke handeln. deren Identifizierung aus den späteren Quellen nicht gelungen ist. Es handelt sich vor allem um Stücke im ,,Ziel, Fibrüte„, und bei der ,,Mäderbrugg„, einige andere sehr wahrscheinlich zum ,,Secklerhof“ gehörige werden bei der zusammenhängenden Behandlung der Güter im Buch erwähnt werden.
Übergabe der Güter
Gegen Ende des 18. und in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden alle genannten Güter von ihren Lasten befreit, [2] bzw., wenn sie noch unmittelbar im Eigenbetrieb der Herrschaft waren, versteigert, [3] Die jahrhundertealten Lasten wurden im Laufe weniger Generationen vergessen.
[1] S. Ergänzungsschrift E. 1. 1. und E. I. 2. Vor allem aus Q IX in Verbindung mit Steuerbüchern der Gemeinde Götzis.
[2] Unter Kaiser Ferdinand I 1848 endgültig; in vielen Einzelfällen schon früher.
[3] LA, Gemeindeamt Koblach, Schachtel 3, Mappe 3. Die Versteigerung erfolgte am 16. und 17. Oktober 1854 um 9 Uhr in der Engelwirths-Behausung zu Götzis. Die Stücke kamen damals zum größten Teil an die Gemeinde.
