Die Brüder Adalbero und Kiso waren die ersten, namentlich bekannten welfischen Dienstleute, die in der Mitte des 12. Jahrhunderts im Auftrag ihres Herrn, Herzog Welf VI., auf der Neuburg saßen. 1363 verkauften die Thumb von Neuburg die Herrschaft Neuburg an die Habsburger.
Mit dem Kauf der Herrschaft Neuburg fasste das Haus Österreich erstmals als Territorialherr auf heutigem Vorarlberger Boden Fuß.  Für Koblach und die Neuburg dagegen endete damit allerdings die bedeutendste Epoche ihrer Geschichte als reichsfreie Herrschaft.
Die schriftlich niedergelegten Abmachungen über den Verkauf bieten eine Vielzahl von Informationen über die Herrschaft Neuburg, ihr Zubehör und ihre Bewohner. Zum Reichslehen gehörte die Feste selbst mit den unmittelbar daran anschließenden Gütern, der mit Eichenwald bedeckte Kummenberg, der Berg Kadel am Rhein aber auch der Burgstall Blasenberg bei Feldkirch, der Anspruch auf das Areal, auf dem die Burg Neumontfort stand, sowie auf die Taverne und die Landstraße, die, wie betont wurde, nicht in Götzis, sondern bei der Neuburg sein sollten.

—————————————————————————————————————————————————————————————————————————————-Text: (wenn nicht anders angeführt) nach Alois Niederstätter „Burg und Herrschaft Neuburg im Mittelalter und in der frühen Neuzeit“, Gemeindebuch Koblach, 1995