Im Verlauf des ,,Alten Zürichkrieges“ zwischen Österreich und der Stadt Zürich einer- und der übrigen Eidgenossenschaft andererseits wurde die Herrschaft Neuburg im Januar 1445 Kriegsschauplatz. Ein etwa 4.000 Mann starkes eidgenössisch-appenzellisches Heer drang bei Montlingen über den Rhein vor und steckte sofort mehrere Häuser in Koblach in Brand. Zwar setzten sich die Landesverteidiger zur Wehr, doch wurden sie von den weit überlegenen Kräften der Angreifer rasch auf die Neuburg zu abgedrängt, wo sie allerdings keinen Einlass mehr fanden. Daraufhin entwickelte sich ein schweres Gefecht, in dem viele Vorarlberger umkamen. Die Eidgenossen verwüsteten in weiterer Folge große Teile des Vorarlberger Rheintals, [1]
[1] Bilgeri (wie Anm. 33), S. 212. 33 Vgl. Benedikt Bilgeri, Geschichte Vorarlbergs. Bd. 2. Wien, Köln, Graz 1974, S. 22ff.
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